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Arteriosclerosis, -sklerose

»Arterienverkalkung«; häufigste Systemerkrankung der Arterien als chronisch fortschreitende Degeneration (Atheromatose) mit produktiven Veränderungen der Gefäßwand (Atherosklerose). Als ursächlich bedeutsam gelten neben konstitutionellen u. Alternsfaktoren u.a. die Lebensweise (z.B. lipidreiche Ernährung), toxische Einflüsse (Nicotin), Hypertonie, Stoffwechselleiden (z.B. Fettstoffwechselstörungen, Diabetes) u. chronische, z.B. rheumatische Entzündungen. Untersuchungen deuten auf einen Zusammenhang zwischen einer Infektion durch Chlamydia pneumoniae u. der Entstehung einer A. hin. – Die Gefäßeinengungen bis -verschlüsse (A. obliterans) der Arterien führen zu vielfältiger Symptomatik, wie Abmagerung, geistige u. körperliche Leistungsschwäche bzw. Infarkte u. Malazien (v.a. an Gehirn u. Herzmuskel), Gangrän der Gliedmaßen, atrophische Schrumpfung (z.B. Schrumpfniere), Diapedeseblutung u./oder Gefäßeinrisse (Apoplexia cerebri), Aneurysmen, Embolien.

Verwandte Themen:

Angiosklerose; Apoplexia cerebri; Arterienverkalkung; Atherosklerose; Gefäßruptur; Hypertonie, arteriosklerotische; Mediasklerose; Risikofaktor; Verkalkung 3)



HEXAL Taschenlexikon Medizin,
3. Auflage; © Elsevier GmbH, Urban & Fischer, München · Jena 2004/2005

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