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Ischämie

Blutleere oder Minderdurchblutung (Durchblutungsstörung) eines Gewebes infolge unzureichender (= relative I.) oder fehlender (= absolute I.) arterieller Blutzufuhr; wird bedingt durch Einengung bzw. Verschluss der Gefäßlichtung (z.B. bei akutem Arterienverschluss), durch Gefäßkrampf (z.B. bei Raynaud-Krankheit) oder durch Abschnürung einer Arterie (z.B. bei künstlicher Blutstillung bzw. bei Schwellung oder Tumor). Führt zu Sauerstoffmangel mit Abblassung, Abkühlung u. Volumenabnahme der betroffenen Gewebe, bei längerem Bestehen oder hohem Hypoxiegrad zur Nekrose.

Verwandte Themen:

anämisch; Arterienverschluss; Blutleere; Durchblutungsstörung; Embolia cutis medicamentosa; Infarkt; Mangeldurchblutung; Raynaud-Krankheit; Zyanose, periphere

I., zerebrale

Hirnischämie; s.a... (mehr)



HEXAL Taschenlexikon Medizin,
3. Auflage; © Elsevier GmbH, Urban & Fischer, München · Jena 2004/2005

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