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Koronarchirurgie

Abbildung

operative Eingriffe zur Verbesserung der Myokarddurchblutung bei krankhafter Enge der Koronararterien (s.a.. koronare Herzkrankheit); heute kommt fast nur noch das Bypass-Prinzip zur Anw. Indikationen: v.a. schwere Angina pectoris. Methoden (s.a. Abb.): Aortokoronarer Venenbypass (ACVB): Standardverfahren zur direkten Vaskularisation des Herzmuskels. Dabei werden Vena-saphena-magna-Interponate des Unterschenkels zur Überbrückung der arteriosklerotisch veränderten Arterienabschnitte in die Aorta ascendens vor dem Abgang der großen Arm- u. Kopfarterien eingenäht. Sequentieller Bypass: Dieses Verfahren wird gewählt, wenn nicht genügend Venenmaterial zur Verfügung steht. Mammaria-koronarer Bypass: Die linke A. mammaria interna wird nach ihrem Austritt aus der A. subclavia endständig freipräpariert u. v.a. in den distalen Verlauf des Ramus interventricularis der A. coronaria sinistra eingenäht.

Verwandte Themen:

aortokoronarer Venen-Bypass; Bypass, aortokoronarer; Bypass-Chirurgie; koronar; Revaskularisation 2); Tripelanastomose; Venenbypass



HEXAL Taschenlexikon Medizin,
3. Auflage; © Elsevier GmbH, Urban & Fischer, München · Jena 2004/2005

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