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Myokardinfarkt

Syn.: Herz(muskel)infarkt

durch Koronarinsuffizienz (v.a. infolge Koronarsklerose), d.h. durch rasche, kritische Ausmaße erreichende Einengung eines Astes der Herzkranzgefäße (Koronararterien) bedingte Mangelversorgung des Herzmuskels mit mehr oder weniger ausgedehntem Gewebsuntergang eines ganzen Wandabschnittes (= transmuraler M.) oder nur begrenzter Wandbereiche (= subendokardialer, rudimentärer oder Teilschichtinfarkt). Je nach Lokalisation unterschieden, Beispiele s. Abb. Oft mit uncharakteristischen vorangehenden = »prämonitorischen« Beschwerden (z.B. Schwächegefühl, Herzschmerzen) einsetzend, auf die meist akut eine schwere Angina pectoris folgt, sowie Atemnot, Todesangst, Übelkeit, Schweißausbruch, häufig auch Herzrhythmusstörungen, Zeichen der Herzinsuffizienz, kardiogener Schock, später Beschleunigung der Blutsenkung, Leukozytose, Hyperglykämie, Anstieg der Serumenzyme (SGOT, LDH, Alpha-HBDH, CK u. Isoenzym CK-MB), Myoglobinämie u. -urie u. charakteristische EKG-Veränderungen.

Verwandte Themen:

Enzymmuster; Herzinfarkt; Hinterwandinfarkt; koronar:: koronare Herzkrankheit, -erkrankung; Koronararterien; Koronarinfarkt; Koronarsklerose; Myoglobinurie; Myokardischämie; Myokardruptur; Reinfarkt; Seiteninfarkt; S-T-Strecke; Vorderwandinfarkt; Warnarrhythmien; Zyanose, zentrale

M., drohender

Angina pectoris gravis (»Präinfarkt«)... (mehr)

M., stummer Abbildung

ohne subjektive Beschwerden oder ohne EKG-Veränderungen bzw... (mehr)



HEXAL Taschenlexikon Medizin,
3. Auflage; © Elsevier GmbH, Urban & Fischer, München · Jena 2004/2005

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